Anti-Aging gegen die Spuren der Zeit

Aktualisiert: 6. Dez 2019

Die ersten Anzeichen von Hautalterung treten ab Ende 20 auf. Deswegen ist es ratsam, sich rechtzeitig mit dem Thema Hautpflege zu beschäftigen. Diese Tipps helfen dir, die Hautalterung zu verlangsamen.


Jede Frau wünscht sich glatte, straffe Haut mit einem leichten Glow. Auch wenn Falten dem Gesicht Charakter verleihen, freuen wir uns, wenn sie sich so spät wie möglich zeigen. Dass sie kommen ist unabwendbar, denn mit dem Tag der Geburt, verliert die Haut an Feuchtigkeit und Spannkraft. Ab dem 20. Lebensjahr sollte man damit beginnen, den Alterungsprozess zu verlangsamen. Wie es dir gelingt, erfährst du hier.


Was passiert bei der Hautalterung?


Wir werden älter und das zeigt sich auch im Gesicht. Solange wir jung sind, arbeitet unsere Haut optimal. Kollagen sorgt dafür, dass das Gewebe stabil und fest bleibt, Elastin hält die Haut dehnbar. Im Laufe der Zeit produziert der Körper immer weniger Kollagenfasern, die Zellen der obersten Hautschicht teilen sich nur noch alle 50 Tage – und nicht mehr alle 27 Tage. Damit nimmt der Wasser- und Fettgehalt der Haut ab und das Unterhautfettgewebe wird dünner. Die Haut altert. Sichtbar wird dieser Prozess etwa ab dem 30. Lebensjahr, er beginnt allerdings schon mit 20.


Was lässt unsere Haut altern?


Neben dem natürlichen Prozess der Hautalterung gibt es weitere Faktoren, die hineinspielen. Dabei wird zwischen intrinischer (innerlicher), und extrinische (äusserlicher) Hautalterung unterschieden.


Intrinische Faktoren

Innerliche Prozesse, die die Hautalterung begünstigen, sind zum Beispiel die genetische Veranlagung. Bei manchen Menschen ist es den Genen angelegt, dass sie früh Falten bekommen. Auch der Hormonhaushalt ist ein Faktor, den wir kaum beeinflussen können und der dazu führt, dass die Haut an Spannkraft verliert.


Extrinische Faktoren

Äusserliche Einflüsse lassen sich leichter kontrollieren. So zum Beispiel, wie sehr wir uns der Sonne aussetzen. Damit hängt auch frühzeitige Faltenbildung zusammen, also Sonnenbaden und der Besuch im Solarium. Aber was passiert dabei in der Haut? Die unsichtbaren UV-Strahlen führen dazu, dass vermehrt Sauerstoffteilchen gebildet werden. Man nennt sie auch freie Radikale. Sie beschädigen die Zellstruktur und können sogar die DNA angreifen. Außerdem aktivieren die freien Radikale Enzyme, die Kollagen abbauen und somit das Bindegewebe auflösen. Neben der Sonne sind Rauchen oder extreme Hitze- und Kälteeinwirkung Gift für die Haut.


Anti-Aging Pflege

Je nach Alter und Hauttyp gibt es unterschiedliche Produkte, die mit antioxidativen Stoffen helfen, freie Radikale zu bekämpfen.



Inhaltsstoffe

Retinol

Retinol ist das wohl am weitesten verbreitete Mittel gegen Falten. Durch die reine Vitamin-A-Säure produziert der Körper mehr Kollagen und die Zellerneuerung wird angekurbelt. Retinol schützt die oberste Hautschicht und wurde ursprünglich gegen Pickel verwendet, bis man eine positive Wirkung auf das Altersbild der Haut bemerkte. Hautärzte schwören auf den Inhaltsstoff, man sollte retinolhaltige Cremes oder Seren allerdings langsam in die Pflegeroutine einbauen und sich von ein bis zwei Mal pro Woche auf eine tägliche Anwendung steigern.


Hyaluronsäure

Hyaluronsäure bewirkt, dass die Haut Feuchtigkeit besser speichern kann und sorgt so für mehr Elastizität. Ein Gramm Hyaluron bindet bis zu sechs Liter Wasser! In der Kosmetik unterscheidet man zwischen zwei molekularen Größen: der hochmolekularen und der niedermolekularen Hyaluronsäure. Die hochmolekulare Variante wirkt nur kurzfristig und bildet einen feuchtigkeitsspendenden Film auf der Haut. Die niedermolekulare Hyaluronsäure dagegen wirkt langfristig und wird im Bindegewebe der Haut gespeichert.


Vitamin C

Dieser Wirkstoff, den wir auch aus einer ausgewogenen Ernährung kennen, ist ein wirksames Antioxidans, das bewirkt, dass freie Radikale weniger schädigend sind. Vitamin C wirkt gleich doppelt. Es schützt das bestehende Kollagengerüst und baut weiteres Kollagen auf. Das gibt der Haut Stabilität und ein junges Aussehen. Ein weiterer Nebeneffekt: Vitamin C bekämpft Altersflecken und Akne.


Sonnenschutz

Ein guter Sonnenschutz ist der erste Schritt, die Hautalterung zu verlangsamen. Drogerien und Apotheke führen Cremes, die verhindern, dass die schädlichen Strahlen zu verfrühter Faltenbildung führen. Mittlerweile enthalten auch viele Make-up Produkte einen Lichtschutzfaktor und so hat man zwei Produkte in einem.


Seren

Gerade Seren eignen sich, die Wirkstoffe gegen Hautalterung in die tiefliegenden Schichten der Haut zu transportieren. Mit ihrer flüssigen Textur und dem geringen Fettanteil können sie tiefer eindringen als Cremes. Deshalb trägt man sie auch davor auf. All diese Faktoren sind der Grund, dass ein Serum meist teurer ist, der Effekt ist dafür auch langfristiger.


Cremes

Anti-Aging-Cremes sollten immer auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt sein. So braucht trockene Haut eine reichhaltigere Pflege und ölige Haut eine leichtere Textur. Eine gute Creme sorgt für mehr Feuchtigkeit, schützt vor freien Radikalen und beugt gegen neue Faltenbildung vor. Allerdings kann eine Creme bestehende Falten höchstens aufpolstern, aber nicht gänzlich verschwinden lassen.


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