wie wirken fruchtsäuren?

Das Bedürfnis der Menschen nach schöner und reiner Haut war schon immer vorhanden. Früher benutzten die Menschen Bimssteine, Tieröle oder Salze um die abgestorbenen Hautzellen zu entfernen. Heute werden in der Kosmetik mechanische Peelings, biochemische enzymatische Peelings, Kräuterschälkuren, physikalische Peelings oder Fruchtsäure-Peelings eingesetzt.

 

Fruchtsäuren (AHA = alpha hydroxy acids) sind wässrige Lösungen, lösen den Zellkitt der Hornschicht und wirken auf die Kollagenbildung. Je kleinmolekularer eine Fruchtsäure ist, um so tiefer kann sie in die Epidermis eindringen, fördert die gleichmässige Exfoliation und beschleunigt die Zellteilung. Zudem werden die Fibroblasten angeregt, neues Kollagen und Elastin zu bilden, wodurch Ihre Haut wieder neue Festigkeit erlangt.

 

Nach der Fruchtsäurebehandlung ist die Haut aufnahmebereit für Wirkstoffe. Ihre Haut erlangt neue Festigkeit, Linien und Falten werden gemildert, das Hautbild wirkt wieder ebenmässiger und Ihre Haut sieht jugendlich und frisch aus.

Anwendungsgebiete

 

  • Akne

  • Grobporigkeit

  • Lichtgeschädigte Haut mit Verhornungsstörung

  • Pigmentflecke

  • Oberflächliche Falten

  • Narben

  • Durchblutungsstörung

  • Feuchtigkeitsspeicher wird angeregt

 

Kontraindikationen

 

  • Dunkle Hauttypen

  • Herpes

  • Entzündliche Akneformen

  • Einnahme von Roaccutan

  • Ekzeme

  • Wunden, offene Hautstellen

  • Gereizte Haut

  • Sonnenbrand

  • Rosacea

  • Psoriasis im Behandlungsgebiet

Was muss ich beachten?

Dem Fruchtsäurepeeling bedarf es immer einem vorangehendem Beratungsgespräch. Eine Behandlung mit Fruchtsäuren kann nur angewendet werden, wenn Sie sich hinterher genau an die Anweisung der Kosmetikerin halten. Sie dürfen sich danach für einige Tage nicht direkter Sonne aussetzen, müssen mindestens einen Lichtschutzfaktor SPF30 auftragen und keine Sauna besuchen oder stark schweisstreibenden Sport ausüben.